[Home]  [Oben]  [Satzung]  [Finanzordnung]

Satzung des SV Herschfeld e.V.

Änderung im § 6 ist mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 06.01.2004 sofort gültig (mehr ->)
 

 §1 Name und Sitz

    Der Verein führt den Namen Sportverein Herschfeld e.V. . Er hat seinen Sitz in Bad Neustadt und ist in das Vereinsregister eingetragen.

 

§2 Grundlagen

    Der Verein ist Mitglied des Bayerischen-Landessportverbandes e. V. und erkennt dessen Satzung und Ordnungen an.

 

§3 Vereinszweck

    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 (AO 1977).

    Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein dem BLSV e. V. den Fachverbänden seiner Abteilungen und dem für ihn zuständigen Finanzamt an. 

    Der Vereinszweck besteht in der Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports und wird insbesondere verwirklicht durch 

    •     Abhaltung von geordneten Turn-, Sport- und Spielübungen
       
    •     Errichtung und Instandhaltung von Sportanlagen und des Vereinsheimes
       
    •     Durchführung von Versammlungen, Vorträgen, Kursen, sportlichen und
        kulturellen Veranstaltungen
       
    •     Ausbildung und Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern
       

    Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 

    Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Anspruch auf das Vereinsvermögen. 

    Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 

    Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

§4 Mitgliedschaft

    Mitglied kann jede natürliche Person werden. Der Aufnahmeantrag muss schriftlich erfolgen und bedarf bei Minderjährigen der Unterschrift eines gesetzlichen Vertreters.

    Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung steht dem Betroffenen die Berufung an den Vereinsausschuss zu. Dieser entscheidet dann endgültig. 

    Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

    Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres möglich. 

    Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt, in sonstiger Weise sich grober und wiederholter Verstöße gegen die Vereinssatzung schuldig gemacht hat oder innerhalb eines Jahres seiner Beitragspflicht trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung nicht nachgekommen ist. 

    Über den Ausschluss entscheidet der Vereinsausschuss mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Beschluss des Vereinsausschusses ist innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet dann mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf ihrer nächsten ordentlichen oder außerordentlichen Versammlung. 

    Wenn es die Interessen des Vereines gebieten, kann der Vereinsausschuss seinen Beschluss für sofort vollziehbar erklären. 

    Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich. Über den Antrag entscheidet das Organ, das letztlich über den Ausschluss entschieden hat. 

    Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Briefes zuzustellen.

 

§5 Vereinsorgane

    Vereinsorgane sind

    • der Vorstand
    • der Vereinsausschuss
    • die Mitgliederversammlung.

 

§6 Vorstand

    Der Vorstand besteht aus dem

      1. Vorsitzenden            (eingetragen ins Vereinsregister)

      2. Vorsitzenden            (eingetragen ins Vereinsregister)

      3. Vorsitzenden  oder Wirtschaftsausschuss

      Der Wirtschaftsausschuss übernimmt dabei die Aufgaben des 3. Vorsitzenden. Der Wirtschaftsausschuss wählt aus seiner Mitte einen Sprecher der an allen Sitzungen der Vorstandschaft teilnimmt und 1 Stimmrecht hat.

  

§ 6 Absatz 1 Wahl des Wirtschaftsausschusse     
           

    Sollte sich bei der Wahl des 3 Vorsitzenden kein Kandidat finden kann ein Wirtschaftsausschuss gewählt werden der min. 3 Mitglieder haben muss. 

    a)   Wahl erfolgt über die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung

    b)   kann vom Vereinsausschuss berufen werden

            Kassenwart
            Schriftführer
            Sportleiter 

    Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden und durch den 2. Vorsitzenden vertreten (§ 26 BGB). Für das Innenverhältnis gilt, dass der 2. Vorsitzende von seinem Vertretungsrecht nur Gebrauch machen darf, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.

    Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt. Mehrere Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden. 

    Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, ist vom Vereinsausschuss, beim Ausscheiden des 1. oder 2. Vorsitzenden von der Mitgliederversammlung für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied zu wählen. 

    Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und gibt sich eine Geschäftsordnung zur Verteilung der Aufgaben.

 

§7 Vereinsausschuss

    Der Vereinsausschuss setzt sich zusammen aus 

      1. den Mitgliedern des Vorstandes

      2. den Abteilungsleitern - gewählt von der entsprechenden Abteilung

      3. dem Jugendleiter und dem Seniorenvertreter - gewählt von der 
        Mitgliederversammlung 

    Die Mitgliederversammlung kann darüber hinaus noch Beisitzer für bestimmte Aufgabengebiete wählen. 

    Der Vereinsausschuss tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen, ansonsten nach Bedarf oder wenn ein Drittel seiner Mitglieder dies beantragt. Die Sitzungen werden durch den Vorsitzenden, im Falle dessen Verhinderung durch ein anderes Vorstandsmitglied einberufen. Die Aufgaben des Vereinsausschusses ergeben sich aus der Satzung. Durch Beschluss kann die Mitgliederversammlung weitergehende Einzelaufgaben übertragen.

 

§8 Mitgliederversammlung

    Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt.

    Sie ist vom 1. oder 2. Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen schriftlich durch Aushang im Vereinskasten und durch Veröffentlichung in der Rhön- und Saalepost sowie der Mainpost einzuberufen. 

    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß stattfinden, wenn dies von einem Fünftel der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird. 

    Die Mitgliederversammlung beschließt

      1. über den Vereinsbeitrag und sonstige Mitgliederleistungen,

      2. die Entlastung und Wahl des Vorstandes und der
         Vereinsausschussbeiräte,

      3. über Satzungsänderungen

      4. sowie über alle Punkte, die Gegenstand der Tagesordnung sind. 

    Die Mitgliederversammlung bestimmt einen zweiköpfigen Prüfungsausschuss, der die Kassenprüfung übernimmt und der Versammlung Bericht erstattet. 

    Wahl- und stimmberechtigt sowie wählbar sind alle volljährigen Vereinsmitglieder. 

    Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. 

    Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Stimmenmehrheit, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. 

    Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

    Eine Änderung des Vereinszweckes erfordert die Zustimmung von neun Zehnteln der stimmberechtigten Vereinsmitglieder. 

    Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist vom Sitzungsleiter und einem teilnehmenden Mitglied des Vereinsausschusses zu unterzeichnen.

 

§9 Abteilungen

    Für die im Verein betriebenen Sportarten können mit Genehmigung des Vereinsausschusses Abteilungen gebildet werden.

    Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Vereinsausschusses das Recht zu, in ihrem eigenen sportlichen Bereich tätig zu sein. 

    Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden.

 

§10 Geschäftsjahr

    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§11 Finanzen

    Jedes Mitglied ist zur Zahlung der Aufnahmegebühren und des Beitrages verpflichtet. Über die Höhe und Fälligkeit dieser Geldbeträge sowie über sonst von den Mitgliedern zu erbringende Leistungen beschließt die Mitgliederversammlung und regelt sie in einer Finanzordnung.

 

§12 Ordnungen

    Die Mitgliederversammlung beschließt über eine Geschäfts-, Finanz-, Rechts-, Ehren- und Jugendordnung sowie sonstiger dem Vereinszweck dienender Ordnungen.

 

§13 Auflösung des Vereins

    Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen mindestens die zwei Drittel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. 

    Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Bei der Einberufung ist darauf hinzuweisen. 

    In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liquidatoren zu bestellen, die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld umzusetzen haben. 

    Das nach Auflösung/Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks verbleibende Vermögen ist der Stadt Bad Neustadt mit der Maßgabe zu übergeben, es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden. 

    Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die in §3 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.

 

§14 Inkrafttreten

    Die Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 07. Januar 2001 beschlossen. Sie tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

 

Bad Neustadt,  07. Januar 2001 

[Home]  [Oben]  [Satzung]  [Finanzordnung]

Finanzordnung des SV Herschfeld e.V.

Änderung im § 5 ist mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 06.01.2010 sofort gültig
(mehr->)

§ 1 Grundlage

    Die Finanzordnung stützt sich auf die §§ 11 und 12 der Vereinssatzung des SV Herschfeld e.V.

 

§ 2 Grundsatz der Sparsamkeit

    Die Finanzwirtschaft des Vereines ist sparsam zu führen.

 

§ 3 Haushaltsplan

    Der vom Vorstand aufgestellte Haushaltsplan wird dem Vereinsausschuss zur Genehmigung vorgelegt und ist dann genehmigt, wenn er mit einfacher Stimmenmehrheit angenommen wird.

    Einzelne Positionen des Haushaltsplanes sind gegenseitig deckungsfähig.

 

§4 Kassenführung

    Der Kassenwart verwaltet die zentrale Kassen- und Buchungsstelle.

    Er regelt die steuerlichen Angelegenheiten ggf. mit Unterstützung einer Steuerfachkraft.

    Für bestimmte Aufgaben können weitere Kassenhelfer beigestellt werden.

    Zahlungen werden vom Kassenwart nur geleistet, wenn sie ordnungsgemäss angewiesen sind.

 

§5 Ausgaben - Kompetenzen

    Zum Abschluss von Rechtsgeschäften jeglicher Art sind im Einzelfall befugt:

    1. der/die 3. Vorsitzende (für Wareneinkauf)  bis   750,- Euro
    2. der/die 2. Vorsitzende                  bis   500,- Euro
    3. der/die 1. Vorsitzende                  bis   750,- Euro
    4. der Vorstand (§ 6 der Satzung)           bis  5.000,- Euro
    5. der Vereinsausschuss (§ 7 der Satzung)   bis 10.000,- Euro

    Die unter Ziff. 1. bis 3. Genannten haben über eingegangene Verbindlichkeiten den Vorstand in der nächsten, turnusmäßigen Sitzung zu unterrichten.

    Aussergewöhnliche, über eine Gesamtsumme von 10.000,- Euro hinausgehende Rechtsverbindlichkeiten beschliesst die Mitgliederversammlung, die zu diesem Zweck gesondert einzuberufen ist.

 

§6 Zeichnungsberechtigung, Zahlungsanweisungen

    Für sämtliche Konten des Vereines sind zeichnungsberechtigt:

    1. der 1. Vorsitzende
    2. der 2. Vorsitzende
    3. der Kassenwart

 

§7 Kostenerstattung

    Den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern des Vereins sind entstehende Kosten nach den jeweils gültigen Beschlüssen des Vorstandes oder des Vereinsausschusses zu erstatten.


§8 Zahlungsverkehr

    Der Zahlungsverkehr ist möglichst kostengünstig über ein Konto des Vereins abzuwickeln. Über jede Einnahme und Ausgabe muß ein Kassenbeleg vorhanden sein.

    Belege müssen den Tag der Ausgabe, den Betrag und den Verwendungszweck enthalten.

    Bei Sammelrechnungen ist die Zahl der Unterbelege zu vermerken.

 

§9 Mitgliedsbeiträge und Gebühren

    Von den Vereinsmitgliedern sind nach beiliegender Aufstellung zu entrichten:

    1. Aufnahme- und Verwaltungsgebühr

    2. Mitgliedsbeiträge
       Die Mitgliedsbeiträge richten sich nach den Vorgaben des BLSV und dürfen 
       diese nicht unterschreiten. Beginnt die Mitgliedschaft im 1. Halbjahr, so ist der
       volle Jahresbeitrag, bei Beginn im 2. Halbjahr die Hälfte des Jahresbeitrages zu
       entrichten. Bei vorzeitiger Abmeldung erfolgt keine Rückerstattung von Beiträgen.

    3. Sonderbeiträge einzelner Abteilungen/Gruppen
       Sonderbeiträge bedürfen auf Vorschlag der Zustimmung des
       Vereinsausschusses.

    4. Mietgebühren/Nutzungsgebühren
       Mietgebühren und Nutzungsgebühren legt der Vorstand fest

    5. Kursgebühren (z.B. für befristete Teilnahme an Sportkursen)
       Kursgebühren legt der Vorstand fest.

    Beitragsbefreiungen bedürfen im Einzelfall der Zustimmung des Vorstandes.

    Vom Mitglied verursachte Säumnis- oder Fehlbuchungsbeträge gehen zu dessen Lasten.

 

§10 Jahresabschluss, Kassenprüfung, Einsicht

    Im Jahresabschluss sind die Einnahmen und Ausgaben des Haushalts nachzuweisen, sowie die Schulden und das Vermögen aufzuführen. Der Jahresabschluss enthält eine Vermögensübersicht.

    Die Kassenprüfung wird von 2 in der Mitgliederversammlung zu bestimmenden Kassenprüfern vorgenommen.

    Nach Prüfung durch die gewählten Kassenprüfer erstattet der Vereinskassier dem Vorstand über das Ergebnis Bericht. Nach Genehmigung durch den Vorstand erfolgt die Veröffentlichung der Jahresrechnung in der Mitgliederversammlung. Dort soll die Jahresrechnung auf Antrag der Kassenprüfer von den Mitgliedern genehmigt und der Vorstand für das Geschäftsjahr entlastet werden. Zur Genehmigung und Entlastung ist die einfache Stimmenmehrheit erforderlich.

    Bei berechtigtem Interesse ist jedem Mitglied die Einsicht in die Vereinsbuchführung nach Terminabsprache zu ermöglichen.

 

§11 Änderungen der Finanzordnung

    Änderungen der Finanzordnung regeln die §§ 8-12 der Vereinssatzung

 

§12 Inkrafttreten

    Die Finanzordnung tritt gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung vom

    7. Januar 2001 rückwirkend ab 01. Januar 2001 in Kraft.

 

Bad Neustadt, 07. Januar 2001

[Home]  [Oben]  [Satzung]  [Finanzordnung]